


Medikamente daheim
Extreme Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit, UV-Licht oder hohe Temperaturen über längere Zeit können eine ganze Reihe von Arzneistoffen zerstören oder zumindest in ihrer Wirksamkeit schädigen. Generell sind daher Medikamente möglichst im kühlsten Raum der Wohnung (z.B. Schlafzimmer), trocken und lichtgeschützt zu lagern. Meist ist nicht Hitze der „Killer“ für empfindliche Substanzen, sie reagieren vielmehr sensibel auf zu viel UV-Licht bzw. auf Gefrierschranktemperaturen. So ist etwa Insulin im Kühlschrank bei etwa acht Grad zu lagern, hält aber ein Monat lang tadellos bei Temperaturen von 30 Grad, wogegen Minusgrade oder Sonnenlicht es sehr schnell zerstören.
Quelle: Österreichische Apothekerkammer
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Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil (ab etwa 70 Prozent) enthält weniger Zucker, dafür mehr Kakao und damit auch mehr gesunde Pflanzenstoffe. Studien zeigen, dass moderate Mengen dunkler Schokolade – etwa 20 bis 30 g täglich – positive Effekte auf Herz-Kreislauf-System und Stimmung haben können. Beispiele für vorteilhafte Inhaltsstoffe in dunkler Schokolade sind Flavanole (erweitern die Gefäße und fördern die Durchblutung), Theobromin (wirkt wie ein milder Wachmacher, ähnlich wie Koffein) und Tryptophan eine Aminosäure, die die Bildung von Serotonin unterstützt).
Quelle: Österreichische Apothekerkammer
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Arnika wird ausschließlich äußerlich angewendet, insbesondere bei Prellungen, Quetschungen, Verstauchungen, Blutergüssen, Muskel- und Gelenkbeschwerden. Die Blüten enthalten Sesquiterpenlactone (v.a. Helenalin), Flavonoide und ätherisches Öl.
Nur auf intakter Haut anwenden – nicht auf offenen Wunden, Schleimhäuten und Augen! Bei bekannter Allergie auf Arnika oder andere Korbblütler nicht anwenden.
Beliebt sind verdünnte Arnikatinkturen für Umschläge oder Arnikasalben bei Prellungen, blauen Flecken oder Insektenstichen.
Quelle: Österreichische Apothekerkammer
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